24.08.2018

We rijeden naar Holland

Nachdem unsere holländischen quattro-Freunde uns letztes Jahr in Maxlrain und bei unserem Altmühltal-Treffen besucht haben, war es ein Gebot der Ehre mit einem Gegenbesuch die Freundschaft zu erhalten und die quattro-Freunde in Holland zu besuchen. Von Jan, Erik und Coen kam der Vorschlag und Einladung, bei einer Veranstaltung auf dem 'eurocircuit' in Valkenswaard teilzunehmen. Nachdem Coen dort etliche seiner Rallye-quattros mitbringen werde, wurde die Einladung gerne angenommen.

So fuhren am Freitag fünf 1.buc-quattronauten mit ihren quattros Richtung Holland, Eindhoven war das Ziel. Kurz vor Eindhoven durften wir durch unseren Navigator noch Belgien besuchen - aber was sind schon ein paar km Umweg nach fast 800km Autobahn. Gerald und Jürgen waren nicht im Konvoi und stießen am Hotel dazu.

Das Hotel war von Thomas bereits vorgebucht, so konnten wir alle gegen 16:00 reibungslos einchecken um dann erst mal ein gemütliches Bier und Wein zu genießen. Nach dem gemeinsamen Abendessen fielen wir dann ins Bett mit der Vorfreude auf den nächsten Tag.

Am Samstag fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück zum 'eurocurcuit', dort wurden wir von Jan und Coen empfangen, wir durften im Fahrerlager mit unseren quattros neben den Rallye-Boliden parken und bekamen Eintrittsbänder für die Rennstrecke. Nachdem wir unser Gastgeschenk übergeben hatten, konnten wir uns frei auf dem Gelände bewegen und so wurden die besten Plätze gesucht - und gefunden. Die Rallycross-Teilnehmer mit ihren Rallyecross Autos zelebrierten ein Mords Spektakel - es war toll anzusehen, wie hier um jeden Meter Fahrbahn gekämpft wurde - und so war es nicht verwunderlich, dass einige auch die Gräben links und rechts der Fahrbahn mitnutzten. Das Highlight aber waren die Demofahrten der quattros - da gab es viel Beifall und der Turbosound ging bis unter die Haut!

Beim gemütlichen Gespräch am Biertisch trafen noch Herr und Frau Hohenester dazu und so verging der Samstag recht schnell und alle freuten sich auf das Barbecue im Fahrerlager. Von Coen gab's Freibänder, das bedeutete: 'all you can eat'. In gemütlicher Runde beendeten wir den Tag später noch mit Erik und Henny an der Hotelbar.

Am Sonntag teilte sich die Gruppe in "Amsterdam", "Nordsee" und "Valkenswaard". Albert zog es zurück zum Rallyecross, Jürgen zog es zum Strand, der Rest fuhr nach Amsterdam. Abends trafen alle wieder beim gemeinsamen Abendessen ein und so wurde auch dieser Tag in gemütlicher Runde beendet.

Am Montag durften wir dann endlich die 'heiligen Hallen' von Coen besuchen, was uns hier erwartete haben wir uns nicht vorstellen können. Von unzähligen Ersatzteilen aller Audi-Generationen bis zur Manufaktur für S1 und Pikes Peak durften wir alles 'anfassen', hier wollten wir gar nicht wieder weg. Der Höhepunkt sollte aber eine Bootsfahrt mit Coen-eigenem Boot sein, mit diesem wurden wir in einen alten Industriepark geschippert um dort gemütlich zu Mittag zu essen. Mit dem Boot ging es zurück zur 'Coen-Fabrik', dort verabschiedeten wir uns schweren Herzen von Holland und traten den Weg nach Stadlohn zu Karin und Thomas Höing an. Wir möchten uns recht herzlich bei Coen, Jan, Erik und Henny für die Einladung, den freundlichen Empfang, die nette Betreuung und die Benzingespräche bedanken.

In Stadlohn wurde beim gemeinsamen Abendessen der nächste Tag fixiert, es stand der Besuch des 'Siku- Audi- und Oldtimermuseum' an, dort empfingen uns morgens die Höings und Thomas führte uns mit unermüdlichen Anekdoten durch das Museum. Hier konnten wir Audis bewundern, die man sonst noch nie zu Gesicht bekommen hat, z.B. einen Artz-quattro, einen Hunter und viele andere mehr. Zum Mittagessen reichte uns Karin Kartoffelsalat und Würstchen. Nachdem alle gesättigt waren, hatte Thomas Höing noch einen Besuch bei der 'Münsterland Classic Cars' organisiert. Auch hier wurden wir vom Geschäftsführer durch alle Bereiche der Fahrzeugaufbereitung und -Restaurierung geführt. Danach gings zum Kaffee zurück zum Museum wo Thomas an die Höings noch ein Gastgeschenk überreichte und sich für die Bemühungen bedankte.

Wir verabschiedeten uns von den Höings und können sagen: "Das Museum ist eine Reise wert!"

Am letzten Abend wurden die Heimreiserouten diskutiert und festgelegt, am nächsten Morgen gings wieder zurück nach Hause, es war inzwischen Mittwoch, der 15. August - und wir sagen: "Schön wars!"

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